Bachchor-Konzert am 25. November: Kartenvorverkauf läuft!

Der Coburger Bachchor singt sein nächstes Konzert an Sonntag, dem 25. November, um 16 Uhr. Der Vorverkauf hat begonnen!

Auf dem Programm stehen die Messe C-Dur op. 86 von Ludwig van Beethoven und das Werk MEM 29 Psalm 130 von Marcus M. Reißenberger. Letzteres ist ein Uraufführung, für die sich auch der Bayerische Rundfunk interessiert. Der BR wird das Konzert mitschneiden und zu einem späteren Zeitpunkt senden.

Neben dem Bachchor singen und musizieren: Anna Gütter, Sopran, Stefanie Ernst, Alt, Milen Bozhkov, Tenor, Michael Lion, Bass, sowie das Philharmonische Orchester des Coburger Landestheaters. Leitung: Peter Stenglein.

Eintrittskarten sind erhältlich bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, z. B. beim Coburger Tageblatt, Hindenburgstr. 34, bei der Neuen Presse Coburg, Steinweg 51, bei Toxic Toast, Unterer Bürglaß 14, oder online in unserem web-shop. Eine Liste aller Vorverkaufsstellen der Region finden Sie hier.

Marcus M. Reißenberger stammt aus Coburg, wo er auch mit dem ersten Klavierunterricht seine musikalische Ausbildung begann. Ab 1983 studierte er an der Hochschule für Musik Würzburg bei Bertold Hummel Komposition und nahm anschließend das Meisterklassenstudium bei Heinz Winbeck auf.
Seine kompositorische Tätigkeit wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. erhielt 1990 ein Stipendium an der „Cité internationale des Arts“ in Paris und wurde 1991 Stipendiat des Bayerischen Staatsministeriums zur Förderung des künstlerischen Nachwuchses. Im Jahr 2017 erhielt er eine Einladung zum Finale des Orchesterkompositionswettbewerbs im Rahmen der Weimarer Frühjahrstage für zeitgenössische Musik, wo er dann auch den Publikumspreis errang.
Neben seiner freiberuflichen Tätigkeit als Komponist und Arrangeur gehört er auch seit 1998 zum Lehrkörper der Hochschule für Musik Würzburg, an welcher er einer Lehrverpflichtung im Fachbereich Musiktheorie nachgeht. 

Die Komposition MEM 29 basiert auf dem Psalm 130 in der Übersetzung von Martin Luther. Musikalisch ist das Werk sehr stark inspiriert einerseits von der strengen Vokalpolyphonie der niederländischen Renaissance, anderseits spielen auch impressionistische Klangflächenstrukturen eine nicht unerhebliche Rolle.