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bei Moriz klingt!

Hier finden Sie alle Informationen rund um das vielfältige musikalische Leben in St. Moriz, vom Veranstaltungskalender mit Online-Ticketing über Ensemble-Portraits bis zu Hörproben.

Sie möchten eine kirchenmusikalische Grundausbildung erhalten? Sehen Sie sich die Möglichkeiten für Orgelunterricht und andere Angebote an.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 


Aktuelles

Ein hochinteressantes Programm erklingt beim nächsten Konzert des Coburger Bachchores am Sonntag, dem 25. November, um 16 Uhr in der Morizkirche:

Ludwig van Beethovens Messe C-Dur op. 86 trifft auf das Werk MEM 29 Psalm 130 von Marcus M. Reißenberger. Letzteres ist ein Uraufführung, für die sich auch der Bayerische Rundfunk interessiert. Der BR wird das Konzert mitschneiden und zu einem späteren Zeitpunkt in BR-Klassik senden.

Neben dem Bachchor singen und musizieren: Anna Gütter, Sopran, Stefanie Ernst, Alt, Milen Bozhkov, Tenor, Michael Lion, Bass, sowie das Philharmonische Orchester des Coburger Landestheaters. Die Leitung hat Kirchenmusikdirektor Peter Stenglein.

Beethoven gelang mit seiner Messe C-Dur ein genialer Wurf! Er stellte die Wort-Ton-Beziehung auf ein neues Niveau. Der Komponist sagt selbst über sein  Werk: „Von meiner Meße wie überhaupt von mir selbst sage ich nicht gerne etwas, jedoch glaube ich, daß ich den text behandelt habe, wie er noch wenig behandelt worden“.

Die etwa einstündige Komposition wurde am 13. September 1807 in Eisenstadt uraufgeführt, traf aber nicht sofort die Zustimmung des Fürsten Esterházy. Beethoven widmete sie deshalb bei der Drucklegung Ferdinand Fürst Kinsky von Wchinitz und Tettau.

Marcus M. Reißenberger stammt aus Coburg, wo er auch seine musikalische Ausbildung begann. Ab 1983 studierte er an der Hochschule für Musik Würzburg bei Bertold Hummel Komposition und nahm anschließend das Meisterklassenstudium bei Heinz Winbeck auf.

Seine kompositorische Tätigkeit wurde mehrfach ausgezeichnet. Neben seiner freiberuflichen Tätigkeit als Komponist und Arrangeur gehört er auch seit 1998 zum Lehrkörper der Hochschule für Musik Würzburg, an welcher er einer Lehrverpflichtung im Fachbereich Musiktheorie nachgeht.

Marcus Reißenberger über sein Stück: "Die Komposition MEM 29 basiert auf dem Psalm 130 in der Übersetzung von Martin Luther. Musikalisch ist das Werk sehr stark inspiriert einerseits von der strengen Vokalpolyphonie der niederländischen Renaissance, anderseits spielen auch impressionistische Klangflächenstrukturen eine nicht unerhebliche Rolle."

Die vier Gesangssolisten sind dem Coburger Publikum bestens bekannt, alle vier sind Mitglieder im Ensemble des Coburger Landestheaters.

Eintrittskarten sind erhältlich bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, z. B. beim Coburger Tageblatt, Hindenburgstr. 34, bei der Neuen Presse Coburg, Steinweg 51, bei Toxic Toast, Unterer Bürglaß 14, oder online unter https://moriz-klingt.reservix.de/events.

Schuke-Orgel im Gehäuse von Johann Wolfgang Daum
Bildrechte: Marcus Goldbach

Die Orgel aus dem Jahr 1989 zählt bis heute zu den herausragenden in Oberfranken. Durch die Kirchenrenovierung haben sich die Akustik und der Klang des Instruments verändert: Die hohen Frequenzen werden stärker bevorzugt, der Bassbereich ist mittlerweile zu schwach.

Für dieses Problem gibt es aber eine Lösung: Schon in der Barockzeit waren die Orgeln in den großen Kirchen oft mit tiefen Bassregistern ausgestattet, die für die nötige Klangabrundung sorgten.
Deshalb möchten wir unsere Orgel um die Pedalregister Untersatz und Posaune 32’ erweitern. Der Klang wird dadurch runder, weicher und steht auf einem besseren Fundament.

Diese Maßnahme kostet etwa 120.000,- Euro. Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende damit wir unsere Vision der Klangabrundung umsetzen können.
Sie können auch die Onlinespendenfunktion auf unserer Homepage nutzen.

Tiefe Töne entstehen aus großen Orgelpfeifen, die nicht in das bestehende Gehäuse integriert werden können. Hinter der jetzigen Orgel wird daher ein weiterer Orgelteil aufgestellt. Diese Arbeiten werden im kommenden Jahr durchgeführt.

Vorab gibt es aber die Notwendigkeit, die baulichen Voraussetzungen zu prüfen. Eine mehrwöchige sensorgestützte Messkampagne simuliert vorab die Orgelerweiterung und bewertet Auswirkungen auf das Bauwerk und umgebende Tragteile. Unter Leitung von Architekt Steffen Fischer vom Kirchengemeindeamt Coburg sowie Architektin Sybille Fugmann des Hochbauamtes Coburg werden die gutachterlichen Arbeiten durch das Büro für Strukturmechanik erbracht. Nach der Auswertung der Messergebnisse können finale Schlüsse zum anstehenden Orgeleinbau gezogen werden.

Das Büro für Strukturmechanik besteht seit 2004 in Coburg und hat große u. a. Erfahrungen mit bestehenden denkmalgeschützten Baustrukturen und der damit verbundenen Anforderungen an Tragwerk, Material, Denkmalschutz und Gestaltung. Besonders sensorgestützte Messungen des Büros vermitteln Nutzern fundierte Entscheidungsgrundlagen.

Die Messkampagne hat begonnen. Neben der Messausrüstung wird eine stufenweise Belastung durch Wasserbehälter der „neuen“ Orgel simuliert. Dazu hat sich die Feuerwehr Coburg unter Leitung des Stadtbrandrates Christian Dudda erfreulicherweise bereit erklärt mitzuwirken. Die Messungen werden bis Ende November dauern.

 

Unsere nächsten Termine

So, 25.11. 16 Uhr
Coburg St. Moriz-Kirche Coburg
So, 2.12. 16 Uhr
Coburg St. Moriz-Kirche Coburg
Sa, 8.12. 18 Uhr
Coburg St. Moriz-Kirche Coburg